Schaufenster


“Peterschens Mondfahrt” von Jessica, 12 Jahre, Förderstufenschülerin

Dies ist ein Märchen von Gerdt von Bassewitz. Es wurde von der Musikschule Odenwald nachgespielt.

Die Kinder des Kinderhof Fürstengrund haben die Aufführung zusammen mit 2 Betreuern besucht.
Viel Spaß beim lesen Wünschen wir euch !!!


Das Bühnenbild war wunderschönen gestaltet, mit vielen glitzernden
Sternchen und Wattewölkchen und versetzte uns alle allein beim Schauen
in großes Staunen. Die Kostüme wurden von vielen Leuten (Eltern)
genäht. Sie waren fantastisch, mit ganz vielen kleinen Details, wie
Perlen, Glitzer und Sternchen, ganz fantasievoll gestaltet und
einfach wunder-wunderschön. Die Musik lud zum Mitträumen ein
und es war bestimmt auch viiiieel Arbeit, das so Klasse zu spielen.
Es wurden Geigen, ein Horn, Block- und Querflöten, Kontrabass,
Violinen und Pauken benutzt. Es war wirklich schön!


Die Geschichte:

Peterchen und Anne-Liese (das ist seine Schwester)
mussten ins Bett, da hörte Peterchen ein seltsames
Geräusch. Es hörte sich an als wäre es ein Käfer.
Als sie schliefen, kam wieder das Geräusch.
Daraufhin kam ein großer Käfer aus einem Versteck
im Zimmer. Es war Vollmondnacht, da war der Käfer
besonders groß und konnte sprechen. Der Käfer hatte
nur fünf Beine. Er hieß Herr Sumsemann. Er hatte nur
fünf Beine, weil sein Ur Ur Ur ... Großvater das
Bein von einem Holzhacker abgehackt bekommen hat.
Der Herr Sumsemann war der einzige Herr Sumsemann
aus der Familie. Alle Sumsemänner hatten fünf
Beine gehabt. Das sechste Bein lag auf dem Mond.
Nun wachten Peterchen und Anne-Lise auf.
Vor lauter Schreck fiel Herr Sumsemann auf seine
Flügel und konnte nicht mehr aufstehen. Peterchen
und Anne-Lise suchten nach dem Käfer. Sie fanden
den Herr Sumsemann an der Bettkante und hoben ihn auf.
Herr Sumsemann hatte schreckliche Angst vor den
zwei Kindern. Aber Peterchen und Anne-Lise beruhigten
ihn wieder und sie sagten: "Wir haben noch nie
einem Tier weh getan!" Daraufhin hatte der Käfer
dann keine Angst mehr vor den Kindern. Dann erzählte
er die Geschichte warum er nur fünf Beine hatte.
Er wünschte sich so sehr sein sechstes Bein wieder.
Den Kindern tat Herr Sumsemann leid, deshalb sagten
die Beiden : "Wir sind mutig und reisen mit dir zum
Mond!" Da freute sich der Käfer und sagte:
"Das würdet ihr echt tun?", "NA KLAR!!!" riefen die Kinder.
Da brachte der Herr Sumsemann den beiden mit
einem Lied das Fliegen bei. Bald waren sie auf
dem Weg zum Mond. Erst flogen sie Richtung Sandmann.
Seine Sternenkinder putzten ihre Sterne und der
Sandmann streute Sand auf die Erde. Da kamen die
drei bei dem Sandmann an. ER ERSCHRAK SICH SEHR und
war bitterböse über die Störung. Der Sandmann sagte:
"Was wollt ihr denn hier?"
"WWWW...ir WWW...woLL...en zzz...um MMMM...ond!"
antwortete der Herr Sumsemann stotternd. Es war
wirklich ein sehr ängstlicher Herr Sumemann.
Peterchen und Anneliese erzählten dem Sandmann die
ganze Geschichte noch einmal. Der Sandmann sagte:
"Dazu müßt ihr auf den Mondgipfen! Ich bin heute
abend bei der Nachtfee zu einem Fest geladen,
die werden wir um Hilfe fragen!" Daher fuhren
sie alle zusammen mit dem Sandmann zur Nachtfee,
aber nicht zum Mondgipfel, denn dahin konnte
man nur mit einer Mondkanone gelangen.
Die Nachtfee gab ein Fest und eingeladen waren:
Donnerfritz, Sonne (die Schwester der Nachtfee),
Blitzhexe, Wolkenfrau; Wassermann; ein paar Sterne;
Regenmacher, der Eismann vom Südpol und der
Sandmann. Als die Nachtfee die anderen Gäste
gesehen hatte, war sie ebenfalls erst sehr erbost
über den unangemeldeten Besuch. Aber der Sandmann,
Peterchen, Anne Liese und Herr Sumsemann erzählten
ihr die traurige Geschichte über das verlorene Beinchen.
Daraufhin schoß die Nachtfee die Drei auf den Mond mit
der Mondkanone. Und auch die anderen Naturgeister
versprachen, ihnen zu helfen.
Auf dem Mond angekommen, suchten sie das Bein und fanden
es auch, es hing auf einem großen Baum. Leider
konnten sie es nicht runterholen, weil sie zu klein
waren. Als der Mondmann die Drei entdeckte, war er
sehr böse, schrie und polterte herum. Herr Sumsemann
fiel vor lauter Angst wieder in Ohnmacht. Peterchen
und Anne Liese riefen gemeinsam mit den Kindern im
Publikum die Naturgeister zu Hilfe. Doch keiner
konnte ihnen helfen, weil sie zu schwach waren gegen
den Mondmann.
Nur die Sonne mit ihren Strahlen: die blendete ihn,
so daß er zu Boden fiel und die Kinder ihm den
Schlafsand in die Augen streuen konnten. Als der
Mondmann dann eingeschlafen war, holten sie das
Beinchen und befestigten es wieder an dem Bauch von
Herrn Sumsemann, der davon garnichts mitbekam, weil
er immernoch ohnmächtig auf dem Mond lag.
Glücklich und stolz flogen Peterchen, AnneLiese und
Herr Sumsemann wieder zurück auf die Erde.


Zum Schluß kamen alle Darsteller und das Orchester
nochmal auf die Bühne und verbeugten sich. Sie erhielten viel Applaus

ES WAR EINE TOLLE AUFFÜHRUNG. . . mit wunderschönen Kostümen und traumhafter Musik.

THE END...HAT ES SPAß GEMACHT ZU LESEN ???


“Zoo-Besuch im Herbst” von Angelika, 13 Jahre, Realschülerin

Also, ich finde Zoos eigentlich sehr langweilig, doch da ich den Frankfurter Zoo noch nicht gekannt habe,
bin ich mitgefahren. Es war so klasse, dass ich gar nicht weiss, wovon ich berichten soll:
Also, ich nehme das Exotarium. Es war einfach so fantastisch! Diese Tiere habe ich dort gesehen,
deren Namen ich noch nie gehört habe:

Geierschildkröte,
Antennenwels,
Fächerfinger,
Zipfelfrosch,
Mauergecko,
Gelbbauchunke,
Süßwasserkrokodil,
grüne Schlangenarten,
Mexico-Kärpfling,
Stirnlappenbasilik

... Hört sich das nicht total witzig an?
Und sie waren so interessant zu beobachten! Die Fütterungszeiten von Tieren aus dem Exotarium:
Pinguine: täglich (ausser Freitag) 10.45 Uhr und 5.45 Uhr
Piranhas: Sonntag und Mittwoch, 11.oo Uhr
Nashornleguane: Montag und Donnerstag 14.3o Uhr
Krokodile: Donnerstag 15.15 Uhr
Tropengewitter: 11.3o Uhr und 15.3o Uhr
Fütterungszeiten von den Seerobben: 10.3o Uhr und 15.15 Uhr
Als wir bei den Bären, Löwen, Affen und an dem Tiger vorbei waren, kamen wir um 15.oo Uhr endlich
bei den Robben an. Dort haben wir uns gleich einen Platz gesucht, um die Robbenfütterung anzusehen.
Ich habe viele Schilder gesehen, auf denen folgendes stand: “Bitte füttert unsere Tiere nicht!
Bei Verstoß Anzeige, Gartenverweis und eine Geldbuße von DM 25,-- ist erforderlich”.

“Frankfurter Zoo – Bericht” Mickey, 12 Jahre, Förderstufenschüler

Die Busfahrt war schön. Die Felsenpython ist ins Wasser gekrochen. Die Schönnatter kroch von
Ast zu Ast und schlängelte sich um den Ast. Die Giraffen holten sich das Futter vom Baum.
Die Kamele drängten sich um das Futter. Die Zebras waren im Stall. Die Bären haben gegeneonander
gekämpft. Die Fledermäuse flogen im Dunkeln herum. Der Rochen hatte einen Fisch im Maul gehabt
und ließ ihn nicht mehr los. Die Affen kletterten von Baum zu Baum. Es gab außerdem noch eine Menge
andere Tiere. Im Zoo waren wir noch auf dem Spielplatz und dann haben wir ein Eis gegessen.
Dann sind wir wieder zurück gefahren.